Geduld und Vertrauen

Im Yoga geht es mehr als nur um fancy Posen. Richtig. Im Yoga geht es nicht um Artistik. Richtig.

 

Der Yoga bringt mich dazu, meinen Körper wahrzunehmen. In Einklang zu bringen mit dem Atem. Wahrzunehmen, wie meine Gedanken Kapriolen machen – oder auch nicht. Der Yoga bringt mich dazu, zu beobachten, wie es um meine Emotionen steht. Und dies auch, wenn ich mich körperlich gerade am fordern bin.

 

Und während du an dir arbeitest mittels Asanas, Meditation, Reflexion und Beobachtung, merkst du in einer Position, wie sich plötzlich ein Muskel entspannt, dein Atem dabei länger länger wird, du dich physisch und emotional in diese Position „einnisten“ kannst und dich darin total wohl fühlst. Wenn du es schaffst, dich in einer Position plötzlich wohlzufühlen, weisst du, dass deine Komfortzone grösser geworden ist, du grössere (innere) Stärke gefunden hast.

 

Was dafür nötig ist? Nur zwei Sachen: Geduld – kein Drängen, kein Zwang, kein Ehrgeiz. Keine Erwartungen, dass du es jetzt oder irgendwann schaffen musst. Und Vertrauen – dass du es irgendwann schaffen kannst und wirst. Vertrauen in dein eigenes Potenzial, das grösser ist, als du es dir vorstellen kannst.