Tigress Yoga - ein bunter Mix aus Yoga Stilen

Es sind jetzt schon einige Jahre her, als ich mit meiner ersten Power Yoga Lektion in Berührung kam. Damals, im Jahr 2005, trainierte ich auch schon viel. Joggen, Kampfkunst, Pilates, Krafttraining. Und Meditation. Das Power Yoga fand ich spannend, wenn ich auch nie gedacht hätte, dass der Yoga mich so in seinen Bann ziehen würde.

Womit alles begann: Power Yoga und Ashtanga Yoga

Da ich gute körperliche Voraussetzungen mitbrachte, waren mir die „regulären“ Lektionen bald zu langweilig. Ich wollte mehr gefordert werden. Ich recherchierte und fand Ashtanga Yoga. Die verschiedenen „crazy“ Asanas / Positionen faszinierten mich. Bei einer Herausforderung kannst du entweder a) tief seufzen und dich umdrehen oder b) deine Muskeln anspannen und dich bereit machen. Ich finde crazy Posen immer sehr prickelnd und belebend – und denke oft „so schwierig kann das ja nicht sein“. (Natürlich ist es schwierig, aber auf dem Weg zur Pose lerne ich unendlich viel über mich, meinen Körper und meine Gedanken).

 

Zurück zum Thema. :) Ich praktizierte also Power Yoga und ab und zu Ashtanga Yoga (ohne aber eine Ashtangi zu sein). Am Ashtanga Yoga gefiel mir die Disziplin und Anstrengung. Aber mir gefiel nicht, dass der Atem(länge) vom Lehrer vorgegeben wird und dass die Abfolge immer dieselbe ist. Auch missfiel mir, dass die Position wichtiger war als die Voraussetzungen der Teilnehmer. Diese Dinge widersprachen meiner Philosophie als Instruktorin/Lehrerin.

 

Im Asthanga hiess es vor allem: "Du darfst nicht weitermachen, wenn du die aktuelle Pose nicht beherrschst.". Wenn ich aber sehe, dass ich die nächste oder übernächste Position schon KANN, warum sollte ich dann bei der aktuellen stoppen? Das brachte mich dazu, den Ashtanga Yoga nicht aktiv weiterzuverfolgen.

Ein bunter Mix aus Yoga-Stilen. Tigress Yoga, die Symbiose von Power Vinyasa Yoga &  Kung Fu. Ideal für sportliche Anfänger. Yoga Ausbildungen & Weiterbildungen für Yogalehrer, Physiotherapeuten & Sportprofis. In Zürich Oerlikon.
Fokus und Kraft aus dem Kung Fu, Beweglichkeit und Atmung aus dem Yoga.

Power + Yoga + Kung Fu = Tigress Yoga

Ich absolvierte einige Yogalehrer-Ausbildungen (von Power Yoga zu Hatha Yoga zu Vini Yoga zu Vinyasa Yoga) und habe aus diesem bunten Strauss an Yoga-Stilen meinen eigenen Yoga-Stil kreiert: Tigress Yoga. Was macht ihn nun so anders?

  • Wir flowen nicht non-stop (wie im Vinyasa) durch den Sonnengruss
  • Wir halten einige Positionen länger
  • Wir arbeiten isoliert, um gezielt zu stärken/dehnen
  • Wir dehnen aktiv und passiv
  • Wir üben Druck aus in den Endpositionen, um die Struktur zu stärken (Widerstand)
  • Wir machen mehrere Wiederholungen, um dem Körper öfters dem Reiz auszusetzen
  • Wir machen mehrere Wiederholungen, um die mentale Widerstandskraft zu stärken
  • Shavasana hat einen relativ grossen Anteil – wer so intensiv arbeitet, darf auch extensiv entspannen
  • Der Atem wird auf die Bewegung synchronisiert und nicht vom Lehrer vorgegeben
  • Die Ujjayi-Atmung ist fein und sanft

Tigress Yoga ist also nicht „nur“ der Fitness Power Yoga. Aber auch kein entspannter Yoga. Sondern ein kraftvoller Power Vinyasa Yoga, der einzigartig ist und auf die Individualität des Einzelnen eingeht.

 

Literaturtipp: Welcher Yoga-Stil passt zu mir?

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